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Gefäßmedizin 
Aneurysma-Ultraschall

Spezialisierte Versorgung im Osten Berlins. Zwei Facharztkompetenzen, ein Team – persönlich, digital, ganzheitlich. Wir verbinden Diabetologie und Angiologie, weil Ihre Gefäße und Ihr Stoffwechsel eng zusammenhängen.

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Screening der Aorta mit Ultraschall bei Aortenaneurysma (Erweiterung Bauchschlagader)

Ein Bauchaortenaneurysma (AAA) ist eine Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum. Das Gefährliche: Ein Aneurysma verursacht oft lange keine Beschwerden. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Größe das Risiko einer Ruptur. Deshalb ist der Ultraschall der Bauchaorta eine besonders sinnvolle Vorsorgeuntersuchung. Er ist schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und liefert in kurzer Zeit klare Ergebnisse.
Mit moderner Ultraschalldiagnostik messen wir den Aortendurchmesser, beurteilen die Gefäßwand und erkennen Begleitbefunde wie Wandthromben oder Erweiterungen der Beckengefäße. Ziel ist immer: früh erkennen, richtig einordnen und sicher überwachen.

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Indikation 1: Vorsorge-Screening – Männer ab 65

Für Männer ab 65 Jahren ist das Screening auf ein Bauchaortenaneurysma besonders relevant. In dieser Gruppe ist die Häufigkeit deutlich erhöht. Viele Aneurysmen werden nur zufällig entdeckt. Ein gezielter Ultraschall kann hier entscheidend sein, weil er eine stille, aber potenziell gefährliche Erkrankung früh sichtbar macht.

Ein Screening ist besonders sinnvoll:

  • Für jeden Mann ab 65 Jahren – auch ohne Beschwerden

  • Zusätzlich bei erhöhtem Risiko, z. B.:

    • Aktives oder früheres Rauchen

    • Bluthochdruck

    • Fettstoffwechselstörung

    • Familiäre Vorbelastung (AAA bei Vater/Bruder)

    • Bekannte Arteriosklerose (z. B. pAVK, KHK)

Was Sie davon haben:
Ein unauffälliger Befund gibt Sicherheit. Wird eine Erweiterung gefunden, können wir sie frühzeitig überwachen und die Risikofaktoren gezielt senken. Damit lässt sich das Rupturrisiko langfristig reduzieren.

So läuft das Screening ab:
Sie liegen in Rückenlage. Wir untersuchen den Bauch mit Ultraschall und messen die Aorta in definierten Abschnitten. Die Messung dauert meist nur wenige Minuten. Anschließend erhalten Sie eine klare Einordnung und – falls nötig – eine Empfehlung für Kontrollen.

Indikation 2: Kontrolle bei bekannter Erweiterung (Verlaufskontrolle)

Wenn bereits eine Aortenerweiterung bekannt ist, ist die regelmäßige Kontrolle entscheidend. Nicht jede Erweiterung ist sofort behandlungsbedürftig. Wichtig ist der Verlauf: Größe, Wachstumsgeschwindigkeit und Begleitbefunde. Ultraschall ist dafür in vielen Fällen die Methode der Wahl.

Kontrollen sind typischerweise angezeigt bei:

  • Bekannter Erweiterung der Bauchaorta (Aneurysma oder grenzwertige Dilatation)

  • Verdacht auf Größenzunahme oder neue Beschwerden

  • Erhöhter Risikokonstellation (z. B. Rauchen, schlechter Blutdruck, starke Arteriosklerose)

  • Begleitaneurysmen (z. B. Beckenarterien)

Mögliche Symptome, die sofort abgeklärt werden sollten:
Ein Aneurysma bleibt oft stumm. Bei neuen, starken oder ungewohnten Beschwerden gilt jedoch: bitte zeitnah ärztlich abklären.

  • Plötzliche Rücken- oder Bauchschmerzen

  • Schmerzen in Flanke oder Leiste

  • Kreislaufprobleme, Schwäche, Schwindel

Wir dokumentieren die Messwerte standardisiert und vergleichen sie mit Vorbefunden. So können wir Wachstum sicher erkennen und den richtigen Zeitpunkt für eine weiterführende Gefäßtherapie einschätzen.

Indikation 3: Nach Therapie – Stenting/EVAR oder Operation (Nachsorge)

Nach einer Behandlung eines Aortenaneurysmas ist die strukturierte Nachsorge besonders wichtig. Je nach Verfahren unterscheiden sich die Fragestellungen. Nach einem endovaskulären Eingriff (EVAR/Stent) geht es vor allem um die Kontrolle der Endoprothese, die Dichtigkeit und die Stabilität des Behandlungsergebnisses. Nach einer offenen Operation stehen Verlauf, Durchgängigkeit und mögliche Spätfolgen im Vordergrund.

Nachsorge ist sinnvoll:

  • Nach EVAR/Stenting, um Komplikationen früh zu erkennen

  • Nach offener Operation, um den Verlauf sicher zu begleiten

  • Bei neu auftretenden Beschwerden oder unklaren Befunden

  • Zur langfristigen Risiko- und Gefäßprävention

Worauf wir besonders achten:

  • Stabiler Aortendurchmesser im behandelten Abschnitt

  • Hinweise auf Wiedererweiterung oder relevante Veränderungen

  • Beurteilung der angrenzenden Gefäßabschnitte (z. B. Beckenarterien)

  • Einordnung in das gesamte Arterioskleroserisiko

Je nach Ausgangssituation erfolgt die Nachsorge in abgestimmten Intervallen. Bei auffälligen Befunden koordinieren wir die nächsten Schritte strukturiert und binden – wenn erforderlich – Gefäßchirurgie oder interventionelle Zentren ein.

So läuft die Untersuchung ab

Die Untersuchung erfolgt in ruhiger Rückenlage. Wir messen die Aorta in mehreren Abschnitten. Die Messung ist schnell, nicht belastend und ohne Strahlung. Direkt danach besprechen wir das Ergebnis. Sie erhalten eine klare Empfehlung, ob ein Screening ausreichend ist oder ob Kontrollen bzw. weitere Schritte sinnvoll sind.

Das sollten sie mitbringen:

- Handtuch
- Überweisung bei gesetzlich versicherten Patienten
- Vorbefunde
- Medikationsplan

Ihre Behandler im DGZO

Termin bei Ihrem Behandler
Dr. Ulrike Stützer - Fachärztin für Allgemeinmedizin & Diabetologie im DGZO Berlin Ost 1.j

Dr. Ulrike Stützer

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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Dr. Michael Fiedler MHBA

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)

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Dr. Linda Klein

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

Arzt mit Brille

Dr. Niklas Kuhn

Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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