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Gefäßmedizin
Carotis-Ultraschall
Spezialisierte Versorgung im Osten Berlins. Zwei Facharztkompetenzen, ein Team – persönlich, digital, ganzheitlich. Wir verbinden Diabetologie und Angiologie, weil Ihre Gefäße und Ihr Stoffwechsel eng zusammenhängen.

Halsschlagader-Ultraschall – Schlaganfall vorbeugen
Der Ultraschall der Halsgefäße – auch Carotis-Duplex oder Duplexsonografie der Carotiden genannt – ist eine zentrale Untersuchung in der Gefäßmedizin. Wir beurteilen dabei die Halsschlagadern (Arteriae carotides) und die hirnversorgenden Gefäße am Hals. Die Untersuchung ist schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und in der Regel in kurzer Zeit durchführbar.
Mit moderner Duplexsonografie sehen wir nicht nur das Gefäß, sondern messen auch die Flussgeschwindigkeiten des Blutes. So können wir Engstellen (Stenosen), Gefäßverkalkungen (Plaques) oder selten auch Gefäßveränderungen wie Dissektionen oder entzündliche Wandveränderungen erkennen. Ziel ist immer: Risiken frühzeitig einschätzen, Schlaganfälle verhindern und Therapieentscheidungen sicher begleiten.
Was wir mit dem Carotis-Duplex klären
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Gibt es Ablagerungen oder Verkalkungen an den Halsschlagadern?
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Liegt eine relevante Engstelle vor – und wie ausgeprägt ist sie?
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Wie stabil wirkt ein Plaque (glatt, unregelmäßig, ggf. mit Ulzerationen)?
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Wie ist die Durchblutungssituation insgesamt (beidseits, im Seitenvergleich)?
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Sind Kontrollintervalle nötig oder ist eine weitere Abklärung sinnvoll?



Indikation 1: Screening und Vorsorge
Indikation 1: Screening und Vorsorge
Ein Carotis-Ultraschall kann sinnvoll sein, wenn ein erhöhtes Gefäßrisiko besteht – auch ohne Beschwerden. Denn Veränderungen an den Halsgefäßen sind häufig ein Hinweis auf eine allgemeine Arteriosklerose. Und damit auf ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder Durchblutungsstörungen in anderen Gefäßbereichen.
Ein Screening ist besonders sinnvoll bei:
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Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselstörung
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Rauchen (auch früheres Rauchen)
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Familiärer Vorbelastung für Schlaganfall oder Herzinfarkt
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Bekannter Arteriosklerose (z. B. koronare Herzerkrankung, pAVK)
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Auffälligem Gefäßgeräusch am Hals (sog. Strömungsgeräusch)
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Neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte (z. B. TIA, Sehstörungen)
Wir besprechen mit Ihnen, ob ein Screening in Ihrer Situation medizinisch sinnvoll ist. Das Ergebnis ordnen wir immer in das Gesamtrisiko ein. Bei Bedarf leiten wir konkrete Präventionsschritte ab – zum Beispiel Blutdruck- und Blutzuckerziele, LDL-Zielwerte, Rauchstopp, Bewegung und eine passende medikamentöse Strategie.
Indikation 2: Kontrolle bei bekannten Auffälligkeiten
Wenn bereits Plaques oder eine Carotis-Stenose bekannt sind, ist die Duplexkontrolle ein wichtiger Bestandteil der Verlaufskontrolle. Entscheidend ist nicht nur, ob eine Engstelle vorhanden ist, sondern auch, ob sie stabil bleibt oder fortschreitet. Regelmäßige Kontrollen helfen, rechtzeitig zu reagieren und das Schlaganfallrisiko zu reduzieren.
Kontrollen sind typischerweise angezeigt bei:
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Bekannter Carotis-Stenose (z. B. leicht- bis höhergradig)
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Nachweis von Plaques ohne relevante Engstelle, aber erhöhtem Risikoprofil
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Progressionsverdacht (z. B. neue Beschwerden, veränderte Befunde)
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Nach TIA oder Schlaganfall, wenn eine Gefäßursache mitbeurteilt werden soll
Wir dokumentieren die Befunde nachvollziehbar und vergleichen sie mit Voruntersuchungen. Wir beurteilen Flussgeschwindigkeiten, Plaquemorphologie und die Hämodynamik. Daraus ergeben sich klare Empfehlungen: Kontrollen in sinnvollen Abständen, Optimierung der Risikofaktoren und – wenn nötig – die Einbindung weiterer Diagnostik oder spezialisierter Gefäßtherapie.
Indikation 3: Nach Operation oder Stent (Post-OP / Post-Stenting)
Nach einer Operation an der Halsschlagader (z. B. Carotis-Endarteriektomie) oder nach einem Carotis-Stent ist die Duplexsonografie die Standardmethode zur Nachsorge. Ziel ist die frühe Erkennung von Rest- oder Wiederverengungen (Restenose), Veränderungen im Stentbereich sowie die objektive Beurteilung der Durchblutung.
Die Nachsorge ist besonders wichtig:
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Zur Kontrolle des Operationsergebnisses
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Zur Erkennung von Restenosen oder Stent-bezogenen Engstellen
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Bei neuen neurologischen Symptomen
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Zur langfristigen Verlaufskontrolle im Rahmen der Gefäßvorsorge
Wir stimmen die Kontrollintervalle individuell ab – abhängig von Ausgangsbefund, Eingriffsart und Risikoprofil. Bei auffälligen Befunden leiten wir die nächsten Schritte strukturiert ein, inklusive gezielter Therapieempfehlungen und – falls erforderlich – interdisziplinärer Abstimmung.
So läuft die Untersuchung ab
Sie liegen entspannt in Rückenlage. Der Hals wird mit Ultraschallgel untersucht. Wir betrachten die Gefäße beidseits in mehreren Abschnitten und messen die Blutflusswerte. Direkt im Anschluss besprechen wir die Ergebnisse verständlich. Sie erhalten eine klare Einordnung und konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen.
DGZO – Diabetes & Gefäßzentrum Ost.
Wir verbinden moderne Gefäßdiagnostik mit internistischer Gesamtsicht. Damit aus einem Befund ein sicherer Plan wird.
Das sollten sie mitbringen:
- Handtuch
- Überweisung bei gesetzlich versicherten Patienten
- Vorbefunde
- Medikationsplan

Dr. Ulrike Stützer
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

Dr. Michael Fiedler MHBA
Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)

Dr. Linda Klein
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

Dr. Niklas Kuhn
Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)