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Gefäßmedizin 
Schaufensterkrankheit - pAVK

Spezialisierte Versorgung im Osten Berlins. Zwei Facharztkompetenzen, ein Team – persönlich, digital, ganzheitlich. Wir verbinden Diabetologie und Angiologie, weil Ihre Gefäße und Ihr Stoffwechsel eng zusammenhängen.

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PAVK / Schaufensterkrankheit – länger schmerzfrei gehen

Die Durchblutung der Beine lässt sich heute sehr präzise mit Ultraschall untersuchen. In der Gefäßmedizin sprechen wir von der Duplexsonografie der Beinarterien. Damit beurteilen wir die Arterien vom Becken über Oberschenkel und Kniekehle bis in den Unterschenkel. Die Untersuchung ist schmerzfrei, ohne Strahlenbelastung und in der Regel schnell durchführbar.
Mit dem Duplex-Ultraschall sehen wir Gefäßwand und Verkalkungen und messen zugleich die Blutflussgeschwindigkeit. So erkennen wir Engstellen (Stenosen), Verschlüsse, Umgehungskreisläufe (Kollateralen) und den Schweregrad einer Durchblutungsstörung. Das ist die Basis, um Beschwerden richtig einzuordnen, Risiken zu senken und eine Therapie gezielt zu planen.
Was wir mit dem Duplex der Beinarterien klären

  • Gibt es Engstellen oder Verschlüsse in den Beinarterien?

  • Wo liegt das Problem genau: Becken, Oberschenkel, Kniekehle oder Unterschenkel?

  • Wie stark ist die Einschränkung der Durchblutung – in Ruhe und im Verlauf?

  • Gibt es bereits Kollateralen oder Hinweise auf akute Veränderungen?

  • Ist eine konservative Therapie ausreichend oder braucht es weitere Schritte?

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Indikation 1: Abklärung bei Beschwerden

Typische Zeichen einer pAVK sind Schmerzen oder ein Krampfgefühl in der Wade oder im Oberschenkel beim Gehen. Viele Betroffene berichten über eine reduzierte Gehstrecke und müssen immer wieder stehen bleiben. Dieses Muster wird umgangssprachlich „Schaufensterkrankheit“ genannt. Nach kurzer Pause werden die Beschwerden besser, beim Weitergehen kommen sie wieder.

Eine Ultraschalluntersuchung ist besonders sinnvoll bei:

  • Reduzierter Gehstrecke, belastungsabhängigen Beinschmerzen

  • bekannter „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens)

  • Kältegefühl, rascher Ermüdung oder Kraftverlust im Bein

  • Nicht heilenden Wunden am Fuß oder Unterschenkel

  • Ruheschmerzen im Vorfuß, vor allem nachts (Warnzeichen)

  • Deutlich unterschiedlichem Puls tastbar oder Blutdruckunterschieden zwischen den Beinen

Wir schauen nicht nur „ob“, sondern vor allem „wo“ die Durchblutung eingeschränkt ist. Das ist entscheidend, weil Beschwerden auch andere Ursachen haben können, zum Beispiel Wirbelsäule, Hüfte, Nerven oder Muskulatur. Der Duplex hilft, die pAVK sicher zu bestätigen oder auszuschließen.

Indikation 2: Verlaufskontrolle bei bekannter pAVK

Bei bereits diagnostizierter pAVK ist die regelmäßige Kontrolle wichtig. Die Erkrankung kann stabil bleiben, aber auch fortschreiten. Ziel ist, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Behandlung anzupassen. Das betrifft sowohl die Gefäße als auch die Risikofaktoren wie Blutdruck, Diabetes, Blutfette und Rauchen.

Kontrollen sind typischerweise angezeigt bei:

  • Bekannter pAVK mit oder ohne Beschwerden

  • Veränderter Gehstrecke oder neuen Symptomen

  • Nachweis von Plaques/Verkalkungen in Voruntersuchungen

  • Diabetes, wenn zusätzlich ein erhöhtes Risiko für Unterschenkel- und Fußarterien besteht

  • Beurteilung des Therapieerfolgs (Gehtraining, Medikamente, Risikofaktor-Management)

Wir dokumentieren die Befunde standardisiert und vergleichen sie mit Vorwerten. So lässt sich objektiv beurteilen, ob eine Engstelle zunimmt, ob neue Segmente betroffen sind oder ob die Durchblutung stabil ist. Daraus leiten wir klare Empfehlungen zu Kontrolle, Training und medikamentöser Therapie ab.

Indikation 3: Nach Stenting, PTA oder Bypass-OP (Nachsorge)

Nach einem Eingriff an den Beinarterien ist die Duplexsonografie ein zentraler Teil der Nachsorge. Sie zeigt, ob das behandelte Segment offen ist, ob es Rest- oder Wiederverengungen gibt und wie gut die Durchblutung in den nachgeschalteten Gefäßen ankommt. Nach Stentimplantation achten wir besonders auf Engstellen im Stent und an den Stentenden. Nach Bypass-OP beurteilen wir den gesamten Bypassverlauf und die Anastomosen.

Die Nachsorge ist wichtig:

  • Nach Stenting oder Ballondilatation (PTA), um Restenosen früh zu erkennen

  • Nach Bypass-OP, um die Offenheit des Bypasses zu prüfen

  • Bei wieder zunehmender Schaufensterkrankheit oder sinkender Gehstrecke

  • Bei neuen Wunden, Kältegefühl, Ruheschmerzen oder Farbveränderungen am Fuß

Wir stimmen die Kontrollintervalle individuell ab – abhängig von Befund, Eingriff, Material (Vene/Kunststoff) und Risikoprofil. Bei auffälligen Befunden besprechen wir die nächsten Schritte strukturiert und koordinieren bei Bedarf die weitere Gefäßtherapie.

So läuft die Untersuchung ab

Sie liegen entspannt, je nach Abschnitt in Rücken- oder Bauchlage. Wir untersuchen die Gefäße mit Ultraschall in mehreren Etappen: Leiste/Oberschenkel, Kniekehle und Unterschenkel. Dabei messen wir an definierten Stellen die Flusswerte. Engstellen lassen sich durch typische Geschwindigkeitsmuster sicher erkennen und in ihrer Relevanz einordnen.

Häufig ergänzen wir die Untersuchung durch einfache, bewährte Messungen, zum Beispiel den Knöchel-Arm-Index (ABI) und – je nach Fragestellung – weitere Funktionschecks. Direkt im Anschluss erklären wir Ihnen die Ergebnisse verständlich. Sie erhalten eine klare Einschätzung und einen konkreten Plan: von Gehtraining und Medikamenten bis zur weiteren Abklärung, wenn ein Eingriff sinnvoll ist.

Das sollten sie mitbringen:

- Handtuch
- Überweisung bei gesetzlich versicherten Patienten
- Vorbefunde
- Medikationsplan

Ihre Behandler im DGZO

Termin bei Ihrem Behandler
Dr. Ulrike Stützer - Fachärztin für Allgemeinmedizin & Diabetologie im DGZO Berlin Ost 1.j

Dr. Ulrike Stützer

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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Dr. Michael Fiedler MHBA

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)

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Dr. Linda Klein

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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Dr. Niklas Kuhn

Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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