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Gefäßmedizin 
Minimalinvasive Beseitigung von Krallenzehen 

Spezialisierte Versorgung im Osten Berlins. Zwei Facharztkompetenzen, ein Team – persönlich, digital, ganzheitlich. Wir verbinden Diabetologie und Angiologie, weil Ihre Gefäße und Ihr Stoffwechsel eng zusammenhängen.

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Krallenzehen – wenn jeder Schritt schmerzt

Krallen- und Hammerzehen sind nicht nur ein kosmetisches Thema: Die verkrümmten Zehen reiben am Schuh, führen zu schmerzhaften Druckstellen, Hornhaut und im schlimmsten Fall zu offenen Wunden – ein Risiko besonders für Menschen mit Diabetes. Im DGZO bieten wir die Tenotomie an, ein schonendes, minimalinvasives Verfahren: Über einen winzigen Einstich wird die verkürzte Beugesehne durchtrennt, sodass sich die Zehe wieder strecken kann. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, dauert nur wenige Minuten und Sie sind direkt im Anschluss wieder mobil. So entlasten wir Ihre Zehen wirksam – ganz ohne große Operation.

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Was sind Krallenzehen oder Hammerzehen?

Als Krallenzehen bezeichnet man eine Fehlstellung der Zehen, bei der sich ein oder mehrere Zehen dauerhaft nach oben – im Zehengrundgelenk – und nach unten – im Mittel- und Endgelenk – verbiegen.

 

Dadurch nimmt der Zeh die typische „Krallenform" an. Betroffen sind meist die zweite bis fünfte Zehe, seltener die Großzehe.

Die Fehlstellung entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen den kurzen und langen Zehenstreck- und Beugemuskeln. In frühen Stadien ist der Zeh noch passiv korrigierbar, im fortgeschrittenen Stadium ist die Fehlstellung starr – die Sehnen sind verkürzt, das Gelenk fixiert.

Häufige Ursachen

  • Falsches Schuhwerk (zu eng, zu kurz)

  • Spreizfuß und Senkspreizfuß

  • Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Bindegewebsschwäche

  • Genetische Veranlagung

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Druckstellen und Schwielen am Zehenkuppen und -rücken durch Reibung am Schuh

  • Schmerzhafte Hühneraugen (Clavi)

  • Überlastung des Zehengrundgelenks und des Mittelfußes

  • Verändertes Gangbild, Sturzgefahr

  • Chronische Schmerzen beim Gehen und Stehen

Besondere Risiken

  • Diabetische Neuropathie: Schäden an Nerven führen zu Muskelungleichgewicht

  • Verminderte Schmerzwahrnehmung → Wunden werden spät bemerkt

  • Gestörte Durchblutung verlangsamt Wundheilung

  • Erhöhte Infektionsgefahr

  • Hohes Risiko für diabetisches Fußsyndrom

  • Chronische Wunden an Druckpunkten

  • Ulzerationen (offene Stellen) – besonders bei Diabetes gefährlich

  • Tiefe Infektionen bis hin zu Osteomyelitis (Knochenentzündung)

  • Im schlimmsten Fall: drohende Amputation

  • Erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und Mobilität

Warum Krallenzehen behandlungsbedürftig sind

Besondere Situation bei Diabetes

Bei Diabetiker:innen mit Neuropathie fehlt das Warnsignal Schmerz. Druckstellen und Wunden entstehen unbemerkt und heilen langsam. Eine frühzeitige Behandlung der Zehenfehlstellung kann schwerwiegende Komplikationen – bis hin zur Amputation – verhindern. Das macht die Tenotomie bei diabetischem Fußsyndrom zu einem besonders wichtigen präventiven Eingriff.

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Unsere Therapie: die Tenotomie

Die Tenotomie ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem die verkürzte Beugesehne am Zeh gezielt durchtrennt wird. Dadurch kann sich der Zeh wieder strecken und die Fehlstellung wird aufgehoben – dauerhaft.
 

Kleiner Eingriff, schnelles Ergebnis
Der Eingriff dauert pro Zeh nur wenige Minuten. Mehrere Zehen können in einer Sitzung behandelt werden.

Minimale WundeNur ein kleiner Einstich – keine große Schnittführung, keine Naht in den meisten Fällen.

Ambulant – nach Hause am selben TagKein stationärer Aufenthalt erforderlich. Sie gehen auf eigenen Beinen nach Hause.

Guter, dauerhafter ErfolgDie Durchtrennung hebt die Fehlstellung dauerhaft auf. Die Sehne verwächst in gestreckter Position.

Geeignet auch bei DiabetesSchonende Technik, geringe Wundbelastung – besonders geeignet für Patienten mit eingeschränkter Wundheilung.

Komplikationsarmes VerfahrenDeutlich geringeres Risiko als konventionelle offene Zehenoperationen.

FAQ - Fragen über Fragen

Ihr Behandler

Dr. med. Michael Fiedler, MHBA
Facharzt für Innere Medizin · Weiterbildung Angiologie · Diabetologie
 
Dr. Fiedler ist Mitbegründer des DGZO Berlin. Seine Schwerpunkte liegen in der Gefäßmedizin (Angiologie) und der Diabetologie – beide Fachgebiete mit direktem Einfluss auf die langfristige Gesundheit des Gefäßsystems.
 
Mehr als 5.000 gefäßmedizinische Ultraschalluntersuchungen, langjährige Erfahrung in Klinik und Praxis, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
 
„Ihre Gefäße arbeiten still. Je früher wir hinschauen, desto länger bleibt diese Stille ein Zeichen von Gesundheit – und nicht die Ruhe vor einem vermeidbaren Ereignis."

Ihre Behandler im DGZO

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Dr. Ulrike Stützer - Fachärztin für Allgemeinmedizin & Diabetologie im DGZO Berlin Ost 1.j

Dr. Ulrike Stützer

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG)

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Dr. Michael Fiedler MHBA

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)

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