Typ-2-Diabetes behandeln in Berlin-Lichtenberg –
ohne Standardschema
Das Wichtigste in Kürze
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Typ-2-Diabetes entsteht durch Insulinresistenz – Insulin ist meist nicht sofort nötig.
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Moderne Wirkstoffe wie GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Hemmer schützen zusätzlich Herz und Nieren.
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Bei deutlicher Gewichtsabnahme ist eine Remission möglich, vor allem in den ersten Jahren.
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DMP-Einschreibung Typ 2 direkt bei uns – freiwillig und für Versicherte kostenfrei.
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Jährliche Kontrolle von Augen, Nieren, Nerven und Füßen; Gefäßultraschall im selben Haus.
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Wustrower Str. 20, 13051 Berlin-Lichtenberg · Mo–Fr 8–13 Uhr, Mo+Di 14–18 Uhr.
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Eröffnung 11. Januar 2027 · Terminvergabe ab Oktober 2026 online

Moderne Diabetologie für Typ 2 Diabetes im DGZO – individuell, leitlinienbasiert, digital unterstützt
Diabetes ist nicht „ein“ Krankheitsbild. Es ist eine Stoffwechselerkrankung mit sehr unterschiedlichen Ursachen, Verläufen und Therapiezielen. Im DGZO betreuen wir Menschen mit Diabetes ganzheitlich – medizinisch präzise, modern in der Therapie und klar in den Abläufen. Unser Ziel ist eine stabile Stoffwechsellage, weniger Unterzuckerungen, Schutz von Organen und Gefäßen und eine Therapie, die zu Ihrem Alltag passt.
Ihre Therapie planen Dr. med. Ulrike Stützer, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin DDG und Adiposiologin DDG, und Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie (DDG, LÄK). Weil beim Typ-2-Diabetes die Gefäße das eigentliche Risiko sind, untersuchen wir sie im DGZO direkt mit – Halsschlagader, Bauchschlagader und Beinarterien im selben Haus, ohne zweite Überweisung.


Was ist Typ-2-Diabetes?
Beim Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse weiterhin Insulin – es wirkt nur schlechter. Muskel-, Leber- und Fettzellen sprechen schwächer darauf an, dieses Phänomen heißt Insulinresistenz. Die Bauchspeicheldrüse gleicht das zunächst aus, indem sie mehr Insulin produziert. Über Jahre erschöpft sich diese Reserve, und der Blutzucker steigt.
Das erklärt zwei Dinge, die viele überraschen. Erstens: Typ-2-Diabetes tut nicht weh. Er entwickelt sich schleichend über Jahre und wird oft zufällig entdeckt – beim Check-up, vor einer Operation oder wenn bereits Folgeschäden bestehen. Zweitens: Er ist keine Frage von zu viel Zucker im Essen allein. Veranlagung, Bauchfett, Bewegungsmangel, Schlaf, Stress und Medikamente wirken zusammen.
Woran Sie ihn bemerken könnten
Häufig gar nicht. Wenn Beschwerden auftreten, sind es meist unspezifische:
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Müdigkeit und Leistungsabfall
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vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen
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schlecht heilende Wunden, wiederkehrende Infekte
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Sehstörungen
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Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Füßen
Wie die Diagnose gesichert wird
Für die Diagnose genügt ein einzelner erhöhter Wert nicht. Herangezogen werden Nüchternblutzucker, HbA1c als Langzeitwert und – bei unklarer Lage – ein Zuckerbelastungstest. Wichtig ist uns die saubere Abgrenzung: Nicht jeder Diabetes im Erwachsenenalter ist ein Typ 2. Bei untypischem Verlauf, schlanker Statur oder schnellem Insulinbedarf prüfen wir mit Autoantikörpern und C-Peptid, ob ein spät auftretender Typ-1-Diabetes vorliegt. Diese Unterscheidung entscheidet über die gesamte Therapie.
Ihre Behandlung planen Dr. med. Ulrike Stützer, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin DDG und Adiposiologin DDG, und Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie (DDG, LÄK) mit Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM).
Therapie in Stufen – von der Ernährung bis zum Insulin
Die Behandlung des Typ-2-Diabetes ist kein festes Schema, sondern eine Reihenfolge, die sich an Ihren Werten, Ihren Begleiterkrankungen und Ihrem Alltag ausrichtet. Wir beginnen nicht mit der Frage „Welches Medikament?", sondern mit „Was ist Ihr Ziel, und was können Sie im Alltag tatsächlich umsetzen?".
Ihr HbA1c-Zielwert wird individuell festgelegt. Bei jüngeren Menschen ohne Begleiterkrankungen liegt er meist niedriger, bei älteren Menschen mit mehreren Erkrankungen bewusst höher – weil dort das Risiko von Unterzuckerungen schwerer wiegt als ein perfekter Laborwert. Als Orientierungskorridor nennt die Nationale VersorgungsLeitlinie 6,5 bis 7,5 Prozent.
Lebensstil als Basis – und warum das kein Nebensatz ist
Ernährung und Bewegung sind bei Typ 2 keine Vorstufe zur „richtigen" Therapie, sondern deren Fundament. Sie wirken auf die Insulinresistenz selbst, nicht nur auf den Messwert. Schon eine moderate Gewichtsabnahme verbessert die Insulinwirkung deutlich, und regelmäßige Bewegung senkt den Blutzucker unabhängig vom Gewicht.
Was wir dafür anbieten: strukturierte Ernährungsberatung – Dr. Fiedler hat die Zusatzqualifikation Ernährungsmedizin (DGEM), Dr. Stützer ist Adiposiologin DDG. Wir arbeiten mit realistischen Zielen statt mit Verboten.
GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Hemmer
Diese beiden Wirkstoffgruppen haben die Behandlung des Typ-2-Diabetes verändert, weil sie mehr tun als Blutzucker senken.
GLP-1-Rezeptoragonisten verstärken die körpereigene Insulinausschüttung, wenn der Blutzucker steigt, verlangsamen die Magenentleerung und dämpfen den Appetit. Viele Patientinnen und Patienten nehmen darunter deutlich ab. Das Unterzuckerungsrisiko ist gering, weil sie nur bei erhöhtem Blutzucker wirken.
SGLT2-Hemmer senken die Rückresorption von Zucker in der Niere, sodass Glukose über den Urin ausgeschieden wird. Ihr entscheidender Zusatznutzen liegt beim Organschutz: Sie verlangsamen nachweislich das Fortschreiten einer Nierenerkrankung und senken das Risiko für Herzschwäche-bedingte Krankenhausaufenthalte.
Welche Gruppe für Sie infrage kommt, hängt von Nierenfunktion, Herzstatus, Gewicht, weiteren Medikamenten und Ihren Zielen ab. Wir besprechen Nutzen und mögliche Nebenwirkungen offen – bei GLP-1 sind das vor allem Übelkeit zu Therapiebeginn, bei SGLT2-Hemmern Genitalinfektionen und Regeln für Krankheitstage.
Wann Insulin sinnvoll wird
Insulin ist beim Typ-2-Diabetes kein Zeichen von Scheitern und in vielen Fällen nie nötig. Es kommt hinzu, wenn die Zielwerte anders nicht erreicht werden, bei sehr hohen Ausgangswerten zur schnellen Entlastung der Bauchspeicheldrüse, oder vorübergehend – etwa nach Operationen, bei schweren Infekten oder unter Kortisontherapie.
Wenn Insulin nötig wird, beginnen wir in der Regel mit einer einfachen Form und bauen nur so viel Komplexität auf, wie Ihr Alltag trägt. Häufig lässt sich Insulin später wieder reduzieren oder absetzen, wenn andere Maßnahmen greifen.
Kann ein Typ-2-Diabetes zurückgehen?
Ja – unter bestimmten Bedingungen. Man spricht von Remission, wenn die Blutzuckerwerte über mindestens drei Monate ohne blutzuckersenkende Medikamente im Normbereich liegen.
Der entscheidende Faktor ist die Gewichtsabnahme, und zwar eine deutliche. Studien zeigen, dass eine Remission umso wahrscheinlicher wird, je mehr Gewicht dauerhaft reduziert wird und je kürzer der Diabetes besteht. In den ersten Jahren nach der Diagnose sind die Chancen am besten, weil die Bauchspeicheldrüse dann noch über Reserven verfügt.
Drei Dinge sagen wir dabei offen:
Remission ist keine Heilung. Die Veranlagung bleibt. Bei erneuter Gewichtszunahme kehrt der Diabetes in der Regel zurück, deshalb bleiben Kontrollen wichtig.
Sie gelingt nicht bei jedem. Wie lange der Diabetes besteht, wie viel eigene Insulinproduktion noch vorhanden ist und welche weiteren Erkrankungen bestehen, spielt eine Rolle. Wir schätzen mit Ihnen realistisch ein, ob dieser Weg für Sie aussichtsreich ist – und wenn nicht, sagen wir das auch.
Sie erfordert Begleitung. Eine deutliche Gewichtsabnahme ohne ärztliche Begleitung ist bei bestehender Medikation nicht ungefährlich: Insulin und einige Tabletten müssen parallel angepasst werden, sonst drohen Unterzuckerungen. Genau dafür sind wir da.
DMP Typ 2 – strukturierte Betreuung
Das Disease-Management-Programm (DMP) ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Die Teilnahme ist freiwillig und für Versicherte kostenfrei.
Was Sie davon haben:
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feste, planbare Kontrolltermine statt Behandlung nach Bedarf
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regelmäßige Erhebung aller relevanten Werte nach einem einheitlichen Schema
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koordinierte Kontrolle von Augen, Nieren, Nerven und Füßen
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Zugang zu strukturierten Schulungen
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eine dokumentierte Verlaufsübersicht, die Veränderungen sichtbar macht
Der eigentliche Nutzen liegt darin, dass nichts vergessen wird. Gerade die stillen Folgeschäden – Nieren und Augen – bleiben ohne festen Rhythmus oft zu lange unbemerkt.
Wir schreiben Sie direkt ein. Bringen Sie dafür Ihre Versichertenkarte und die Überweisung mit.
Das sollten Sie mitbringen:
- Überweisung bei gesetzlich versicherten Patienten
- Vorbefunde inkl. Arztberichte
- Medikationsplan
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Dr. med. Ulrike Stützer
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG), Adiposiologin (DDG)

Dr. med. Michael Fiedler, MHBA
Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)
Medizinisch geprüft von Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM) · Stand: August 2026 Quellen: Nationale VersorgungsLeitlinie Typ-2-Diabetes · Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) · DMP-Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Hinweis: Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt weder eine ärztliche Untersuchung noch eine individuelle Beratung. Therapieziele werden immer individuell festgelegt. Setzen Sie verordnete Medikamente nie eigenständig ab. DGZO – Diabetes & Gefäßzentrum Ost · Wustrower Str. 20, 3. OG rechts, 13051 Berlin Telefon 030 24334370 · info@dgzo-berlin.de Sprechzeiten: Mo–Fr 08:00–13:00 Uhr, Mo + Di zusätzlich 14:00–18:00 Uhr
Hinweis
Wir erheben eine Ausfallgebühr in Höhe der abzurechnenden Leistung, wenn Sie Ihren Termin nicht mind. 24h zuvor absagen.
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