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Krallenzehen & Hammerzehen: Tenotomie in Berlin Lichtenberg

Das Wichtigste in Kürze:

  • Minimalinvasiver Eingriff über einen winzigen Eingriff

  • Ambulant in örtlicher Betäubung, wenige Minuten pro Zehe

  • Unmittelbar nach dem Eingriff wieder gehfähig

  • Besonders geeignet bei noch flexiblen Krallenzehen und bei Diabetes zur Ulkus-Vorbeugung

  • Durchführung: Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Weiterbildung Angiologie

  • Selbstzahlerleistung nach GOÄ · Wustrower Str. 20, 13051 Berlin Lichtenberg

Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Angiologe und Diabetologe – DGZO Berlin Lichtenberg

Krallenzehen – wenn jeder Schritt schmerzt

Krallen- und Hammerzehen sind nicht nur ein kosmetisches Thema: Die verkrümmten Zehen reiben am Schuh, führen zu schmerzhaften Druckstellen, Hornhaut und im schlimmsten Fall zu offenen Wunden – ein Risiko besonders für Menschen mit Diabetes. Im DGZO bieten wir die Tenotomie an, ein schonendes, minimalinvasives Verfahren: Über einen winzigen Einstich wird die verkürzte Beugesehne durchtrennt, sodass sich die Zehe wieder strecken kann. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung, dauert nur wenige Minuten und Sie sind direkt im Anschluss wieder mobil. So entlasten wir Ihre Zehen wirksam – ganz ohne große Operation.

Krallenzehe und Hammerzehe im Vergleich zur gesunden Zehe – Tenotomie im DGZO Berlin

Was sind Krallenzehen oder Hammerzehen?

Als Krallenzehen bezeichnet man eine Fehlstellung der Zehen, bei der sich ein oder mehrere Zehen dauerhaft nach oben – im Zehengrundgelenk – und nach unten – im Mittel- und Endgelenk – verbiegen.

 

Dadurch nimmt der Zeh die typische „Krallenform" an. Betroffen sind meist die zweite bis fünfte Zehe, seltener die Großzehe.

Die Fehlstellung entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen den kurzen und langen Zehenstreck- und Beugemuskeln. In frühen Stadien ist der Zeh noch passiv korrigierbar, im fortgeschrittenen Stadium ist die Fehlstellung starr – die Sehnen sind verkürzt, das Gelenk fixiert.

Häufige Ursachen

  • Falsches Schuhwerk (zu eng, zu kurz)

  • Spreizfuß und Senkspreizfuß

  • Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Bindegewebsschwäche

  • Genetische Veranlagung

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Druckstellen und Schwielen am Zehenkuppen und -rücken durch Reibung am Schuh

  • Schmerzhafte Hühneraugen (Clavi)

  • Überlastung des Zehengrundgelenks und des Mittelfußes

  • Verändertes Gangbild, Sturzgefahr

  • Chronische Schmerzen beim Gehen und Stehen

Besondere Risiken

  • Diabetische Neuropathie: Schäden an Nerven führen zu Muskelungleichgewicht

  • Verminderte Schmerzwahrnehmung → Wunden werden spät bemerkt

  • Gestörte Durchblutung verlangsamt Wundheilung

  • Erhöhte Infektionsgefahr

  • Hohes Risiko für diabetisches Fußsyndrom

  • Chronische Wunden an Druckpunkten

  • Ulzerationen (offene Stellen) – besonders bei Diabetes gefährlich

  • Tiefe Infektionen bis hin zu Osteomyelitis (Knochenentzündung)

  • Im schlimmsten Fall: drohende Amputation

  • Erhebliche Einschränkung der Lebensqualität und Mobilität

Warum Krallenzehen behandlungsbedürftig sind

Besondere Situation bei Diabetes

Bei Diabetiker:innen mit Neuropathie fehlt das Warnsignal Schmerz. Druckstellen und Wunden entstehen unbemerkt und heilen langsam. Eine frühzeitige Behandlung der Zehenfehlstellung kann schwerwiegende Komplikationen – bis hin zur Amputation – verhindern. Das macht die Tenotomie bei diabetischem Fußsyndrom zu einem besonders wichtigen präventiven Eingriff.

Dr. med. Michael Fiedler bei der Nadel-Tenotomie einer Krallenzehe – DGZO Berlin

Unsere Therapie: die Tenotomie

Die Tenotomie ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem die verkürzte Beugesehne am Zeh gezielt durchtrennt wird. Dadurch kann sich der Zeh wieder strecken und die Fehlstellung wird aufgehoben – dauerhaft.
 

Kleiner Eingriff, schnelles Ergebnis
Der Eingriff dauert pro Zeh nur wenige Minuten. Mehrere Zehen können in einer Sitzung behandelt werden.

Minimale Wunde

Nur ein kleiner Einstich – keine große Schnittführung, keine Naht in den meisten Fällen.

Ambulant 

Nach Hause am selben Tag. Kein stationärer Aufenthalt erforderlich. Sie gehen zügig wieder nach Hause.

Guter, dauerhafter Erfolg

Die Durchtrennung hebt die Fehlstellung dauerhaft auf. Die Sehne verwächst in gestreckter Position.

Geeignet auch bei Diabetes

Schonende Technik, geringe Wundbelastung – besonders geeignet für Patienten mit eingeschränkter Wundheilung.

Komplikationsarmes Verfahren

Deutlich geringeres Risiko als konventionelle offene Zehenoperationen.

Einschränkungen

Wenn schon eine Verknöcherung der Fehlstellung im Gelenk eingetreten ist, kann die Tenotomie nur noch begrenzt wirken.

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Ihr Behandler

Dr. med. Michael Fiedler, MHBA
Facharzt für Innere Medizin · Weiterbildung Angiologie · Diabetologie
 
Dr. Fiedler ist Mitbegründer des DGZO Berlin. Seine Schwerpunkte liegen in der Gefäßmedizin (Angiologie) und der Diabetologie – beide Fachgebiete mit direktem Einfluss auf die langfristige Gesundheit des Gefäßsystems.
 
Mehr als 5.000 gefäßmedizinische Ultraschalluntersuchungen, langjährige Erfahrung in Klinik und Praxis, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
 
„Ihre Gefäße arbeiten still. Je früher wir hinschauen, desto länger bleibt diese Stille ein Zeichen von Gesundheit – und nicht die Ruhe vor einem vermeidbaren Ereignis."

Ihre Behandler im DGZO

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Porträt von Dr. med. Ulrike Stützer, Diabetologin und Adiposiologin DDG im DGZO Berlin

Dr. med. Ulrike Stützer

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologin (DDG), Adiposiologin (DDG)

Porträt von Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Diabetologe und Angiologe im DGZO Berlin

Dr. med. Michael Fiedler, MHBA

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie und Ernährungsmedizin (DGEM)

Medizinisch geprüft von Dr. med. Michael Fiedler, MHBA, Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie (DDG, LÄK), Weiterbildung Angiologie · Stand: August 2026 Dieser Text ersetzt kein ärztliches Aufklärungsgespräch. Bei plötzlich auftretender Rötung, Schwellung, Fieber oder starken Schmerzen an der Zehe kontaktieren Sie uns bitte umgehend – im Notfall wählen Sie die 112. Grundlage: S3-Leitlinie „Diabetisches Fußsyndrom" (AWMF, DDG) sowie die Empfehlungen der International Working Group on the Diabetic Foot (IWGDF).

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